Thermowäsche
Helly Hansen Workwear – Thermowäsche für Schichtsysteme in Arbeit & Outdoor
Thermowäsche von Helly Hansen Workwear wird für professionelles Layering unter Arbeits- und Wetterschutzbekleidung entwickelt. Wärme, Feuchtigkeitsmanagement und Bewegungsfreiheit werden durch aufgabengerechte Materialmixe bereitgestellt – von leichten LIFA®-Baselayern für hohe Aktivität bis zu LIFA® Merino für kalte Bedingungen mit variabler Belastung. Flachnähte, dehnbare Strukturen und anatomische Schnitte minimieren Reibungspunkte unter Jacken, Hosen und Geschirren. Je nach Einsatz werden Kurz- und Langarm-Shirts, Long Johns, 2-in-1-Mischgewebe sowie Zubehör wie Balaclavas genutzt, um den Komfort in wechselnden Klimaprofilen zu stabilisieren. Durch schnelles Trocknen und zuverlässige Schweissableitung bleibt das Mikroklima nahe der Haut kontrolliert; Geruchsmangement wird – modellabhängig – über Fasertechnologie und pflegeleichte Ausrüstungen unterstützt. In Kombination mit Midlayer (Fleece/Strick) und Shell (EN 343) wird ein ganzjährig belastbares System erreicht, das in Bau, Logistik, Forst, Werkhof und Service gleichermassen eingesetzt werden kann.
Einsatzprofil, Materialien & Systemlogik
Basisschicht als Funktionskern
Die Basisschicht wird als erste Lage direkt auf der Haut getragen, um Feuchtigkeit zügig von der Oberfläche wegzuführen. Dadurch wird Verdunstungskälte reduziert und eine ausbalancierte Hauttemperatur erhalten. Durch elastische Konstruktionen bleibt die Lage eng anliegend, ohne Bewegungen einzuschränken.
LIFA® & LIFA® Merino – Faserprinzip
Bei LIFA® wird eine hydrophobe Polypropylen-Faser verwendet, die Feuchtigkeit rasch von der Haut wegleitet. Bei LIFA® Merino wird eine Zweischicht-Konstruktion eingesetzt: innen LIFA® für den Abtransport, aussen Merinowolle für Wärme, Pufferwirkung und Klimaausgleich. So wird ein trockenes Hautgefühl mit natürlicher Thermoregulation kombiniert.
Gewichtsklassen & Klimabereiche
Leichte Qualitäten (ca. 120–150 g/m²) werden für hohe Aktivität und Übergangstemperaturen ausgelegt; mittlere Stärken (ca. 180–220 g/m²) adressieren gemischte Profile; schwere Ausführungen (≥ 230 g/m²) dienen als Kältebuffer in ruhigen oder intermittierenden Tätigkeiten. Das passende Flächengewicht wird nach Arbeitsintensität und Umgebungsbedingungen gewählt.
Passform, Nähte & Reibungsmanagement
Ergonomische Linienführung, flache Nähte und strategisch versetzte Schulternähte werden eingesetzt, um Druckstellen unter Trägern, Rucksäcken und Geschirren zu vermeiden. Hohe Elastizität stellt sicher, dass die Lage anliegt und Feuchte transportiert, ohne zu verrutschen.
Geruchsmanagement & Pflege
Geruchsentwicklung wird durch rasche Trocknung und – je nach Serie – durch materialbasierte Geruchskontrolle begrenzt. Pflegeanleitungen werden beachtet: Waschen bei moderaten Temperaturen, Verzicht auf Weichspüler bei Funktionsfasern und schonende Trocknung erhalten Struktur, Elastizität und Performance. Merino-Anteile werden mit Wollprogramm behandelt.
Layering mit Midlayer & Shell
Ueber der Thermowäsche wird ein Midlayer (Fleece/Strick) als variabler Wärmepuffer eingesetzt; eine Shell-Schicht (z. B. EN-343-Regen- oder Windschutz) schliesst das System nach aussen ab. Ventilationsoptionen in der Shell unterstützen die Feuchteabgabe; so bleibt die Kerntemperatur stabil, ohne Hitzestau oder Auskühlung.
Shirts, Long Johns & Sets
Langarm-Shirts mit Rund- oder Stehkragen werden für Allround-Profile genutzt; Kurzarm-Varianten dienen in wärmeren Phasen oder bei hoher Aktivität. Long Johns mit Zwickel und flachen, dehnbaren Bündchen sichern Tragekomfort unter Schutz- und Arbeitshosen. Komplettsets reduzieren Abstimmungsaufwand im Team-Einsatz.
Schnittstellen zu PSA & Normenbezug
Die Basisschicht wird als Komfort- und Klimakomponente unter PSA getragen. Die Norm EN ISO 13688 (allgemeine Anforderungen an Schutzkleidung) wird – modellabhängig – adressiert, indem Materialverträglichkeit, Hautkontakt und ergonomische Aspekte berücksichtigt werden. Bei Flamm-/Lichtbogen-Profilen wird eine zertifizierte Unterwäsche nur in entsprechend ausgewiesenen Spezialserien verwendet.
Feuchte- & Taktsteuerung im Einsatz
Aktivitäten mit wechselnden Lastspitzen (z. B. Montage, Auf-/Abbau, Materialtransport) erfordern raschen Feuchteabtransport. Thermowäsche mit hoher Kapillarwirkung ermöglicht kurze Taktzeiten, ohne dass die Shell innen auskühlt. In Pausen wird der Midlayer ergänzt oder geöffnet, um das Mikroklima zu stabilisieren.
Grössenraster & Team-Ausstattung
Breite Grössenraster und – je nach Linie – Damen-/Herrenpassformen werden bereitgestellt, um Teams einheitlich zu versorgen. Eine enge, körpernahe Passform wird für optimale Funktion bevorzugt; Grössenempfehlungen im Shop vereinfachen die Auswahl und Nachbestellung.
Langlebigkeit & Nachhaltigkeit
Langlebige Garne und robuste Strickkonstruktionen verlängern die Nutzungsdauer. Durch reduzierte Trocknungszeiten wird Energie gespart; pflegeleichte Ausrüstungen erleichtern die Routine im Betrieb. Eine sachgerechte Lagerung trocken und UV-geschützt erhält Elastizität und Griff.
Auswahlkriterien in der Beschaffung
Einsatztemperatur, Aktivitätsprofil, Flächengewicht, Materialmix (LIFA® vs. LIFA® Merino), Passform und Pflegeanforderungen werden als Kernparameter definiert. Für Kälte mit mittlerer Aktivität wird LIFA® Merino bevorzugt; für hohe Aktivität in Uebergangsphasen werden leichte LIFA®-Qualitäten gewählt.
Ergebnis im Schichtverbund
Durch geeignete Thermowäsche wird das Feuchte- und Waermemanagement im gesamten Bekleidungssystem stabilisiert. Trockene Haut, geringere Verdunstungskälte und eine konstante Kerntemperatur erhöhen Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden – im ganzjährigen Einsatz unter Helly Hansen Workwear Shells und Midlayern.

