Regenbekleidung

Helly Hansen Workwear – Regenbekleidung für professionelle Einsätze

Regenjacken, Regenhosen und Komplettsets von Helly Hansen Workwear werden für dauerhaften Wetterschutz im Berufsumfeld eingesetzt. Durch wasserdichte Obermaterialien, verschweisste Nähte, abgedichtete Reissverschlüsse und funktionale Schnitte wird eine zuverlässige Barriere gegen Niederschlag und Wind erreicht. Je nach Anforderung kommen atmungsaktive Membranen oder widerstandsfähige PU-/PVC-Beschichtungen zum Einsatz, um sowohl lange Tragezeiten als auch stark verschmutzende Tätigkeiten abdecken zu können. Ergonomische Passformen mit vorgeformten Partien, verstellbaren Abschlüssen und Belüftungsoptionen unterstützen Bewegungsfreiheit und Klimamanagement. Modelle werden nach relevanten Normen wie EN 343 klassifiziert, wodurch Schutzleistung und Wasserdampfdurchgang vergleichbar gemacht werden. Für kalte Bedingungen stehen isolierte Varianten bereit; für flexible Schichtsysteme werden ungefütterte Shells verwendet. So wird verlässlicher Wetterschutz mit praxistauglicher Haltbarkeit kombiniert – von Bau und Montage bis zu Garten-, Forst- und Kommunalprofilen.

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Wetterschutz, Normen & Einsatzprofil

Materialaufbauten & Oberflächen

Zwei- und dreilagige Laminatkonstruktionen sowie robuste PU-/PVC-Beschichtungen werden je nach Beanspruchung eingesetzt. Glatte, dicht gewobene Aussenstoffe erhöhen die Abriebfestigkeit; innenseitig sorgen Futter- oder Mesh-Lagen für ein angenehmes Hautgefühl und unterstützen den Feuchtigkeitstransport. Zur Schmutzreduktion werden schmutzabweisende Ausrüstungen verwendet.

Wasserdichtheit & Atmungsaktivität (EN 343)

Die Schutzleistung wird nach EN 343 klassifiziert. Hohe Klassen kennzeichnen gesteigerte Wasserdichtheit sowie Wasserdampfdurchlässigkeit. Für Starkregen, häufiges Knien und längere Exposition werden Membranmodelle mit hoher Klassifizierung gewählt; für kurzzyklische Arbeiten mit intensiver Verschmutzung bewähren sich beschichtete Ausführungen.

Nähte, Reissverschlüsse & Abdichtung

Verschweisste oder getapte Nähte, wasserabweisende Reissverschlüsse und doppelte Sturmleisten verringern Eintrittsstellen. Hoch schliessende Krägen, laminierte Kapuzenkonstruktionen und regulierbare Ärmel- sowie Saumabschlüsse stabilisieren die Barriere gegen Wind und Treibregen.

Ergonomie & Bewegungsfreiheit

Vorgeformte Ärmel und Knie, Zwickel sowie elastische Einsätze werden für Arbeiten über Kopf, im Kniestand oder in Rotation eingesetzt. Verlängerte Rückenteile schützen den Nierenbereich, wenn gebückt gearbeitet wird. Durchdachte Taschenschnitte erlauben Zugriff auch mit Handschuhen.

Belüftung & Klimamanagement

Ventilationsoptionen wie Unterarm-Zipper oder Rückenöffnungen werden zur Ableitung überschüssiger Wärme verwendet. In Kombination mit feuchtigkeitsleitenden Basisschichten wird Schweissbelastung reduziert und die Kernleistung über längere Tragezeiten stabil gehalten.

Layering & Isolationsoptionen

Ungefütterte Shells werden als äussere Schutzschicht in Schichtsystemen genutzt; bei kalten, nassen Bedingungen kommen synthetische Isolationslagen zum Einsatz. Die Kompatibilität mit Fleece- und Softshell-Midlayern wird konstruktiv berücksichtigt, um Reichweite und Beweglichkeit zu erhalten.

Hosen, Latzhosen & Zugriffe

Regenhosen und Latzhosen werden mit verstärkten Kniezonen, verstellbaren Trägern und seitlichen Durchgriffen ausgeführt, damit darunterliegende Taschen erreichbar bleiben. Beinreissverschlüsse erleichtern das An- und Ausziehen über Stiefel.

Sichtbarkeit & Markierungen

Reflektierende Elemente erhöhen die Erkennbarkeit bei Dämmerung und Niederschlag. Für normierte Sichtbarkeit wird die Kombination mit Warnschutzoberbekleidung nach EN ISO 20471 vorgesehen (modellabhängig), um Sichtweiten und Erkennungsqualität zu verbessern.

Einsatzbereiche & Beanspruchung

Bau, Montage, Logistik, Garten-/Forstarbeiten sowie kommunale Dienste werden abgedeckt. Beschichtete Ausführungen werden bei stark verschmutzenden Tätigkeiten bevorzugt; Membranmodelle werden für wechselhaftes Wetter, lange Schichten und hohe Aktivitätsgrade eingesetzt.

Passform & Grössenwahl

Die Grössenwahl berücksichtigt darunterliegende Schichten und den Bewegungsumfang. Verstellbare Kapuzen (helmtauglich), Ärmelbündchen und Saumzüge werden zur Feinabstimmung eingesetzt, um Zugluft und Wasserzutritt zu minimieren.

Verschleisszonen & Verstärkungen

Stark beanspruchte Partien an Schultern, Ellbogen, Knie und Beinabschlüssen werden mit abriebfesten Overlays verstärkt. Durch diese Massnahmen wird die Lebensdauer in Kontaktbereichen verlängert und die Funktionalität im harten Alltag gesichert.

Pflege, DWR & Waschpraxis

Pflegehinweise werden modellspezifisch beachtet. Dauerhaft wasserabweisende Ausrüstungen (DWR) lassen sich durch Wärmebehandlung reaktivieren und bei Bedarf erneuern. Weichspüler wird vermieden, um Atmungsaktivität und Nahtverklebungen zu schützen; Industriewäsche-Eignung ist modellabhängig.

Nachhaltigkeit & Ressourcen

PFC-reduzierte oder PFC-freie Imprägnierungen sowie anteilig recycelte Materialien werden je nach Serie eingesetzt. Langlebigkeit, Reparaturfreundlichkeit und Ersatzteilverfügbarkeit unterstützen Ressourcenschonung über den Lebenszyklus.

Kompatibilität mit PSA & Schuhwerk

Helm-, Handschuh- und Stiefelkompatibilität wird bei der Schnittführung berücksichtigt. Helmtaugliche Kapuzen, grosszügige Bündchenweiten und Antirutsch-Patten an Beinabschlüssen sichern dichte Übergänge auf Stiefel und Handschuhe.

Transport, Lagerung & Bereitschaft

Komprimierbare Packtaschen und widerstandsfähige Oberflächen erleichtern Transport und Zwischenlagerung. Durch regelmässige Sichtkontrollen an Nähten, Reissverschlüssen und Beschichtungen wird Einsatzbereitschaft erhalten.

Auswahlkriterien in der Praxis

Für Starkregen und lange Expositionen werden hoch klassifizierte Membranmodelle ausgewählt; für Arbeiten mit Öl, Schlamm und scharfen Kanten werden beschichtete, besonders robuste Varianten eingesetzt. Bei gemischten Profilen wird ein Shell-Modell mit Belüftung und Verstärkungen bevorzugt.